ePredigt-Archiv » Johannes 10.Kapitel, Vers 11a,27,28
Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße Sie herzlich am 2. Sonntag nach Ostern. Eigentlich wollte ich wieder eine "normale" Predigt senden. Aber ich bin noch zu häufig erschöpft und kann mich wenig konzentrieren, so dass ich ein bibl. Grußwort sende.
Ich danke auch für die empfangenen Grüße, Genesungswünsche und Fürbitten.
Dazu schreibe ich den Wochenspruch dieser Woche aus dem Johannesevangelium im 10.Kapitel, die Verse 11a, 27,28:
"Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben."
Der Herr segne an uns SEIN Wort
Liebe Gemeinde!
In manchen Vorgärten begegnen uns noch mit Ostereier geschmückte Sträucher. Ist es verges- sener Osterschmuck oder wird hier bewusst die Osterzeit als eine Zeit von Wochen nach dem Osterfest gesehen. Denn diese Sonntage und Wochen sind bestimmt vom Blick auf den auferstandenen Jesus Christus.
Der zweite Sonntag nach Ostern ist der - Hirtensonntag.
Dabei denken wir an den 23. Psalm.
Ein Beter des Alten Testamentes spricht in seinem Gebet davon, wie er Gott erlebt hat und was Gott für ihn bedeutet.
Er vertraut auf Gott und SEINEM fürsorgenden Handeln. Er dankt für Gottes Hilfe und Führung. Er erhofft und erbittet von Gott SEINE Zukunft in der Gegenwart Gottes.
Für viele Menschen ist dieses Gebet aus dem Alten Testament zur Hilfe für den eigenen Glaubensweg und zur Sprachfindung für das eigenen Reden mit Gott geworden.
Jesus selber macht uns als Gemeinde Mut, Gott so zu begegnen. ER sagt uns:
In MIR begegnet Ihr Gott, dem Ihr allezeit vertrauen könnt und der zu Euch in Liebe und Fürsorge kommt.
"Ich bin der gute Hirte.
Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe ...
Ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden
nimmermehr umkommen, und niemand wird sie
aus meiner Hand reißen" (Joh 10,11/28).
Als der auferstandene Herr hat ER diese Zusage, die ER gegeben hat, eingelöst. ER hat SEIN Leben für uns gegeben, damit wir leben können in der Gemeinschaft Gottes.
Wir können uns in der Welt umschauen. Da ist niemand, der sich so für uns einsetzt, wie Jesus Christus und da ist niemand, der uns eine solche Zukunft geben kann und will, wie Jesus Christus.
Es können und werden uns immer wieder Menschen eine glückliche Zukunft versprechen. In der Gemein- schaft mit dem auferstandenen Jesus aber ist es uns geschenkt worden, dass wir unter den Stimmen dieser Welt Jesu Stimme hören und ihr folgen können.
Jesu Liebe wird uns halten und uns auf den Weg zum Leben führen.
Lassen Sie sich als Segenswunsch für die kommende Woche zusprechen:
"Der Gott aber des Friedens, der von den Toten ausgeführt hat den großen Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Bundes, unsern Herrn Jesus, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was vor ihm gefällig ist, durch Jesus Christus; welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." (Hebr. 13; 20,21)
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