Autor Ulrich Naber

Seit dem 1. Advent 2007 hat Herr Naber die Ausarbeitung der ePredigt übernommen und stellt sich hier nun vor:

Mein Name ist Ulrich Naber, ich bin Jahrgang 58, verheiratet und Vater eines mittlerweile erwachsenen Sohnes. Ich komme mitten aus dem Herzen des Sauerlandes, aus dem Dorf Herscheid, welches in der Nähe von Lüdenscheid liegt.

Bedingt durch meine Großeltern und Eltern habe ich sehr früh einen Zugang zum Glauben gefunden.

Nach meiner Schulausbildung habe ich Rechtswissenschaften studiert und bin über das Fach Kirchenrecht „an die Theologie“ gekommen.

Zunächst interessierte mich eigentlich nur die Kirchengeschichte. Aber Mitglieder eines studentischen Missionswerkes haben mich ermutigt, neben der Juristerei auch theologische Vorlesungen zu hören.

Somit eignete ich mir über mehrere Jahre mein Wissen in den wesentlichen Bereichen der theologischen Wissenschaft an.

Während meines Hauptstudiums der Rechtswissenschaften hielt ich einmal ein Referat. Da mir der Herr den Segen der freien Rede gegeben hat, kam ich mit nur wenigen Stichpunkten aus.

Nach dem Referat sprach mich ein Kommilitone an, der ebenfalls dem studentischen Missionswerk angehörte und der auch meine theologischen Ambitionen kannte. Er bat mich, doch einmal vor den Mitgliedern des Missionswerkes zu predigen.

Dies war der Anfang meiner Predigttätigkeit. Seit dieser Zeit werde ich von diversen Gemeinden zu Gastpredigten, Evangelisationsveranstaltungen eingeladen. Natürlich habe ich mir am Anfang öfters „eine blutige Nase“ geholt, da es mir schon mal an dem notwendigen Feingefühl gefehlt hat.

Auch hatte ich nicht von Anfang an auf alle Fragen die richtigen Antworten parat. Etliche Pfarrer und Pfarrer in Ruhe haben mir dann den notwendigen „Feinschliff“ verpasst.

Aber zurück zu meiner Ausbildung. Ich habe mich dann entschlossen, den rechtswissenschaftlichen Zweig zu Ende zu bringen. Danach habe ich mich im Bereich des Arzneimittelrechtes weiter fortgebildet und betreibe heute eine Pharma-Service-Agentur, die mittelständische Unternehmen durch den „Dschungel“ arzneimittelrechtlicher Vorschriften führt. Im Prinzip ist dies eine Unternehmensberatung, die sich auf den Bereich Pharmazie spezialisiert hat. An dieser Stelle muss ich natürlich hinzufügen, dass ich von einem Team sehr sehr netter Kollegen unterstützt werde, die mir meine „Auszeiten“ für Predigten, Evangelisationen und Bibelstunden erst ermöglichen. Ohne die Unterstützung dieses Teams könnte ich diese Berufung gar nicht wahrnehmen.

Da auch der Bereich der klinischen Forschung von unserem Arzneimittelrecht berührt wird, bin ich häufig in Kliniken tätig.

Dort besuche ich gern die Patienten, die eben keinen Besuch bekommen. Wenn sie es wünschen, bete ich mit ihnen oder erzähle ihnen ganz einfach etwas über meinen Glauben. Natürlich habe ich auch immer christliche Literatur dabei.

Wie Sie sehen, ist mein Lebenslauf eher unspektakulär.

Wenn ich ihn mit einem Satz beschreiben sollte, dann würde dieser wohl lauten:

„Ich tue das, was Gott mir vor die Füße legt“. Und das versuche ich mit der Hilfe unseres Herrn nach bestem Wissen und Gewissen bestmöglich zu erledigen. Aber das versteht sich ja eigentlich von selbst.

So war ich auch lange Zeit Abonnent der „ePredigt“. Nach dem Heimgang von Bruder Steinführer habe auch ich die Predigten sehr vermisst. Bis mich widerum ein unspektakuläres Wort unseres Herrn erreichte, das lautete: „Dann mach Du es doch !!!“. Diesem Ruf bin ich nun gefolgt.

Zum Abschluss habe ich noch eine Bitte an Sie alle:

Schriftpredigten und Präsenzpredigten sind nun einmal unterschiedlich. Ich kann Sie leider nicht sehen und Ihre Reaktionen während einer Predigt wahrnehmen.

Auch habe ich nicht die Möglichkeit, nach der Predigt (was in vielen Kirchen und Glaubensgmeinschaften üblich ist) mit Ihnen bei einer Tasse Kaffee oder Tee über den Inhalt des Wortes zu diskutieren.

Haben Sie ein wenig Nachsicht mit mir, wenn in den Predigten auch mal Teile der Präsenzpredigt vorkommen. Ich denke, dass hochdogmatische Lehren bestens eher dazu geeignet sind, Theologiestudenten das Leben schwer zu machen, als dass diese in eine Predigt gehören.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Anregungen, Kritiken und Fragen mitteilen würden. Schreiben Sie mir einfach eine Mail an: naber@epredigt.de Ich freue mich auf Ihre Post.

Als letztes noch einen kleinen Hinweis auf meine Predigtvorbereitung. Am Sonntag Nachmittag schreibe ich ganz einfach den Predigttext für die folgende Woche ab und drucke diesen aus. Bevor ich Kommentare und Konkordanzen zur Hilfe nehmen, gehe ich zwei Tage mit diesem Text „spazieren“ und notiere mir alles, was mir dazu einfällt.

Ich benutze grundsätzlich keine Internethilfen. Ich finde, Sie haben das Recht auf eine wohl vorbereitete und dementsprechend ausgearbeitete Predigt. Wenn auch Sie bisweilen schon den Predigttext des nächsten Sonn- oder Feiertages lesen und es fällt Ihnen ein Stichwort ein; dann tun Sie mir den Gefallen und mailen mir Ihre Idee. Ich verspreche Ihnen, dass die ganze Gemeinde davon profitieren wird.

Ich grüße Sie alle recht herzlich und freue mich schon jetzt auf Ihre Post.

Ihr
Ulrich Naber